Zukunftsvisionen: Ein Plan, viele Ideen

Ich habe eine Zukunftsvision. Eigentlich habe ich mehrere, aber hier geht es um etwas konkretes. Seit einiger Zeit bin ich als Familienbegleiterin selbstständig und habe mir überlegt, wie es weitergehen kann.

Ich arbeite mit Familien als Beraterin fürs Tragen, Stoffwindeln, Breifrei und Stillen. Bald auch noch als Babymassage Kursleiterin und Babykursleiterin. Mein Plan war bisher, das alles weiter auszubauen und Frauenarbeit hinzuzunehmen. Jetzt gab es die Möglichkeit im November den Moon Mothers Workshop mit Miranda Gray zu machen und ich wollte das auch tun.

Da kamen die Zweifel. Will ich das wirklich? Was treibt mich dazu? Bin das ich?

All diese Überlegungen führten mich weiter:

Will ich meine Kinder wirklich betreuen lassen, damit ich andere Familien begleiten kann? Gibt es Möglichkeiten meine Kinder selbst zu betreuen? Was ist, wenn wir keinen Platz in der Wunschkita bekommen? Was ist, wenn die Wunschkita nicht das ist, was wir wirklich wollen?
Was will ich eigentlich für meine Kinder? Wie gerne würde ich eigentlich eine PYP EY Klasse für sie haben. Eine mit ganz engem Reggiobezug….

Die Zweifel wurden größer und der Wunsch, mehr Einfluss zu haben auch. Und dann meldete sich mein Traum wieder: Eine eigene Schule/Kita gründen.

Das wiederum löste viel Motivation und Enthusiasmus aus.

Jetzt war es also ganz klar. Da sind Träume und Wünsche, ja, eigentlich sogar Pläne, die ich vergessen oder verdrängt habe. Ich kehre wieder zu meinem Ursprung zurück. Schul- oder Bildungsarbeit ist das, was ich sehr mag. Ja, Kleinkinder brauchen keine Bildung in dem Sinne. Aber die pädagogische Arbeit ist das, was mir fehlt. Und seitdem ich in Italien mit den Kindergartengruppen in meiner Schule gearbeitet habe, viele Reggioeinrichtungen gesehen habe und somit ein neues Interessenfeld entdeckte, treibt mich der Wunsch, mich dort umzusetzen. Denn von dort kann ich auch weiter gehen.

Ich merke sofort durch die Motivation und den treibenden Kern in mir, dass ich genau das machen will. Auch meine Freundin meinte, dass ein Strahlen da sei, wenn ich davon erzähle, dass ich sonst nicht so habe.

Zeit also, neu zu denken, umzudenken und die bisherigen Pläne in Frage zu stellen. Denn ich bin Mutter mit Leib und Seele. Auch wenn ich Eltern gerne begleiten will, mag ich meine Kinder auch begleiten und sie dafür nicht immer “abgeben” müssen.

Ich habe beschlossen, dass ich die Familienbegleitung erweitern kann. Ich werde mich zur Tagesmutter ausbilden lassen und eine Betreuung im Rahmen der Reggio Pädagogik anbieten. Ich werde ein Konzept erstellen, ich werde hoffentlich hospitieren. Ich werde mich mit der KLAX Pädagogik nochmals auseinander setzen. Ich werde Kontakt zu Tagespflegestellen aufnehmen, die auch so denken, wie ich. Ich werde meine Kinder mit begleiten und dennoch auch eine pädagogische Aufgabe haben. Und vielleicht werde ich dann im Zuge eine KITA gründen. Oder vielleicht sogar eine Schule? Wer weiß.

Next Steps: Die Info-Veranstaltung der PiB in Bremen besuchen und mich anmelden. Kontakte knüpfen.

Dieser Blog wird mich dabei begleiten!